S O L E M P U R I A ☀️ 🌴

Ferienhäuser mit beheiztem Privatpool in Empuriabrava

REISEN 2021: SPANIEN, FRANKREICH UND DEUTSCHLAND


Regierungspräsident Sanchez verkündete, dass es keine Verlängerung des Alarmzustands mehr am 9. Mai geben wird, weil die Regierung davon ausgeht, dass Anfang Mai bereits 5 Millionen Spanier geimpft sein werden und sich diese Zahl sich bis Anfang Juni verdoppelt, also auf 10 Mio. ansteigt. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob es auch nach den Landtagswahlen in Madrid am 4. Mai 2021 weiterhin bei diesem Entschluss bleibt. 
Der Nationale Gesundheitsnotstand wurde am 25. Oktober 2020 durch das „Real Decreto“ für ganz Spanien ausgerufen.
Derzeit besteht keine Quarantänepflicht für Einreisende aus europäischen Risikogebieten, wie z.B. Deutschland. Seit dem 14. März 2021 gelten die folgenden spanischen Regionen für Reisende aus Deutschland nicht mehr als Risikogebiete: die Balearen (Mallorca, Menorca, Ibiza und  Formentera), sowie die Küstenregionen Valencia und Murcia; im Landesinneren die Extremadura und Kastilien-La Mancha. Am  21. März  wurde auch die Reisewarnung für Galicien in Nordspanien aufgehoben.

Auch vom 26. März bis zum 9. April 2021 ist das Reisen auf dem spanischen Festland zwischen den Autonomen Gemeinschaften nur aus triftigem Grund erlaubt. Dazu zählen z.B. die Rückkehr an den Wohnsitz oder ein beruflicher Grund, aber keine touristischen Reisen. Alle Gründe sind in der eigenverantwortlichen Erklärung aufgelistet, die vor der Ein- und Ausreise (mit dem Flugzeug) ausgefüllt werden sollte. Für die Durchreise in ein nicht betroffenes Gebiet in Spanien oder aber die Heimreise bestehen keinerlei Einschränkungen.


Die Aus- bzw. Rückreise nach Deutschland ist für deutsche Staatsangehörige und Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland, sowohl auf dem Luft- als auch auf dem Landweg jederzeit möglich. Wer aus den spanischen Regionen, die nicht mehr als Risikogebiete gelten, nach Deutschland zurückkehrt, muss dort keine Quarantäne mehr antreten, auch die Testpflicht und die Registrierung vorher über die elektronische Einreiseanmeldung in Deutschland entfallen komplett. 


Rückreisende aus spanischen Regionen, die weiterhin als Risikogebiete gelten, wie z.B. Katalonien, müssen weiterhin das Einreiseformular ausfüllen, spätestens 48 Stunden nach der Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen und sich 5 bzw. 10 Tage in Quarantäne begeben. Die Bestimmungen und Reisevorschriften in den einzelnen Bundesländern abweichen teilweise voneinander ab. Informationen in Deutschland erteilt das jeweilige Landesgesundheitsministerium

Wie schon in Frankreich, wird ab dem 30. März 2021 auch in Spanien von allen Einreisenden ein negativer PCR-Test verlangt, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. 

Der Transit in Frankreich ist zwischen 6 Uhr morgens und 19 Uhr abends problemlos möglich. Für Reisen nach 19 Uhr muss man einen triftigen Grund angeben, wobei der Wunsch, schnellstmöglich nach Spanien kommen zu wollen, leider nicht anerkannt wird. Auf der Rückreise ist dies jedoch möglich und man darf auch nachts ab 19 Uhr weiter nach Hause (z.B. nach Deutschland) fahren. Sollte man jedoch bei einer eventuellen Kontrolle in Frankreich keinen gültigen PCR-Test (oder anderen, anerkannten Test) vorweisen können, droht eine Strafe ab 75 Euro. Alle Reisende ab 11 Jahre müssen vor der Einreise nach Frankreich (egal ob von Deutschland oder von Spanien aus) auch ein Gesundheitsformular ausfüllen. Obwohl Frankreich in Deutschland weiterhin als Risikogebiet gilt, muss bei der Durchquerung von Frankreich ohne Zwischenaufenthalt bei der Einreise nach Deutschland bisher KEIN Corona-Test vorgewiesen werden (Stand: 25.3.2021). Wer aber auf der Reise aus einem Teil von Spanien, der nicht mehr zu den Risikogebieten zählt, nach Deutschland in Frankreich übernachtet, wird wegen des Zwischenstopps als Einreisender aus einem Risikogebiet behandelt und Test, Quarantäne, sowie Einreiseanmeldung sind verpflichtend.


Aktuelle Lage in Spanien


Die Schweiz hat ganz Spanien am 11. März und bis mindestens zum 5. April von der Liste der Risikoländer genommen. Auch Deutschland steht, außer Thüringen, nicht auf dieser Liste. Das heißt, deutsche Staatsbürger können derzeit grundsätzlich in die Schweiz einreisen und auch die Durchreise von Reisenden aus Risikogebieten ist auf direktem Wege möglich, sofern die Einreise in den nächsten Transit- oder Zielstaat gesichert ist. Auch Briten dürfen seit dem 30. März wieder mit einem gültigen PCR-Test nach Spanien reisen, vorausgesetzt sie verbringen den Urlaub in einem Ferienhaus.

Leider besteht das deutsche Auswärtige Amt weiterhin auf der Reisewarnung für Spanien, obwohl Deutschland selbst als Risikoland gilt und auch viel höhere Infektionszahlen als Spanien aufweist. Das heißt, es wird zwar von Reisen aus nicht notwendigen Gründen abgeraten, dies bedeutet aber KEIN Reiseverbot. 


Während in den meisten europäischen Ländern die Neuinfektionen wieder stark ansteigen, bleibt die Kurve in Spanien auf einem relativ stabilen  Niveau. 

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SICHERHEITS-MASSNAHMEN IN KATALONIEN

Unterkünfte

Alle touristischen Unterkünfte haben die Erlaubnis zu öffnen. Das Spanische Institut für Qualität im Tourismus stellt den Unterkünften die notwendigen Protokolle zur Einhaltung der Gesundheitsmaßnahmen zur Verfügung.


Restaurants & Bars

Bars und Restaurants ist es gestattet in der Zeit von 07:00 bis 17:00 Uhr zu öffnen und Gäste zu bedienen. Außerhalb dieser Öffnungszeiten dürfen sich Kunden nicht in den Räumlichkeiten aufhalten. Die maximal zulässige Auslastung im Innenbereich liegt bei 30%, auf den Terrassen und im Außenbereich bei 100%. 

Ein Take-Away-Service darf in der Zeit von 19:00 bis 22:00 Uhr und eine Lieferung nach Hause in der Zeit von 19:00 bis 23:00 Uhr angeboten werden. 

Gestattet sind Gruppen von bis zu 4 Personen pro Tisch (außer wenn alle Personen aus dem gleichen Haushalt stammen). Ein Sicherheitsabstand von 2 Metern zwischen den jeweiligen Tischen muss eingehalten werden. 


Einzelhandel

Geschäfte und Einkaufszentren mit einer Größe bis zu 800m² dürfen, auch am Wochenende, in der Zeit von 06:00 bis 21:30 Uhr und mit einer maximalen Auslastung von 30% öffnen.

Geschäfte des täglichen Bedarfs (Lebensmittel, Drogerie etc.) können uneingeschränkt öffnen. 


Besichtigung von Museen, Denkmälern und anderen Kultureinrichtungen und -veranstaltungen

Museen, Ausstellungsräume, Kinos, Theater und Konzertsäle dürfen mit einer max. Auslastung von 50% und max. 500 Personen öffnen. Wenn eine geeignete Durchlüftung gewährleistet ist, sind bis zu 1.000 Personen gestattet.  

Messen, Kongresse und Conventions, sowie Stadt- und Gemeindefeste werden ausgesetzt, Themenparks, Casinos, Spielhallen, Fitnessstudios und Sportstätten bleiben vorübergehend geschlossen. 


Mobilität

• Katalonien behält die regionale Eingrenzung bei und beschränkt ab dem 9. bis zum 26. April wieder die Mobilität auf den Landkreis des Wohnsitzes. Für die Ein- und Ausreise wird weiterhin ein triftiger Grund benötigt.

Ausgangssperre

Die nächtliche Ausgangssperre gilt von 22:00 bis 06:00 Uhr. 

Maskenpflicht
Allgemeine Maskenpflicht besteht für alle öffentlich zugänglichen Orte, auch im Freien, in öffentlichen Verkehrsmitteln, sowieinprivatenTransportmitteln,falls die Personen  nicht im selben Haushalt leben.
Katalonien wird voraussichtlich nicht dem neuen Beschluss (30.3.2021) der Regierung in Madrid folgen und keine Maskenpflicht am Strand anordnen.


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Aktuelle Lage in Empuriabrava

In Empuriabrava und Umgebung sind seit Monaten nur wenige Fälle bekannt. Derzeit besteht eine Ausgangssperre ab 22 Uhr abends bis 6 Uhr morgens.


Es gibt keine Grenzschließung zwischen Frankreich und Spanien und auch die Durchreise in Frankreich ist möglich. 

Ab dem 30.3.2021 wird laut Veröffentlichung im BOE, dem öffentlichen spanischen Staatsblatt, eine neue Regelung in Kraft treten, die von allen Einreisenden ab 6 Jahren nach Spanien einen negativen PCR-Test oder anderen anerkannten Test verlangt, der bei der Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. 


Auch Transitreisende in Frankreich sollten einen gültigen, negativen PCR-Test dabeihaben und sich sicherheitshalber vorab erkundigen, ob das Hotel an der Reisestrecke geöffnet hat und Roomservice anbietet. Aktuell gelten für Katalonien noch Einreisebeschränkungen, jedoch bestehen für die Durchreise in ein nicht betroffenes Gebiet keinerlei Einschränkungen. Ein ausgefülltes Formular zur Selbstauskunft sollte von jedem Reisenden mitgeführt werden. Von dieser neuen Testpflicht ausgenommen sind Berufstätige und Spediteure in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit, Pendler und Bewohner von Grenzgebieten in einem Umkreis von 30 Kilometern der Grenze

Bei  Flugreisen muss auch dieses Formular 48 Stunden vor Abflug ausgefüllt und mitgenommen werden, sowie ein gültiger Test mit negativem Ergebnis und der dazugehörige QR-Code.


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Wegen des Feiertags San José (Josefstag) wurden am Freitag, dem 19.3.2021, keine aktuellen Corona-Zahlen vom spanischen Gesundheitsministerium veröffentlicht. Die nächste Aktualisierung wird es am nächsten Montagabend geben.


URLAUB IM FERIENHAUS • SICHERES UND ANGENEHMES SOCIAL DISTANCING


Abstand – das sehen Ferienhausanbieter als großen Pluspunkt im Vergleich zu Hotels. „Bei keiner anderen Urlaubsform kann Social Distancing so gut gelebt werden wie in einem privaten Ferienhaus und die Gefahr der Ansteckung in einem Ferienhaus ist per se nicht höher als zuhause“, sagte Michelle Schwefel, die Geschäftsführerin des Ferienhausverbands DFV. Auch der renommierte Zukunftsforscher Horst Opaschowski ist der Ansicht, dass Ferienhausurlaub ein Höchstmaß an Freiheit und Flexibilität bietet, sowie Sauberkeit und Sicherheit.




2020: SCHLIMMSTE SAISON SEIT 50 JAHREN

Spanien ist wirtschaftlich eines der von der Pandemie am meisten betroffenen Länder Europas. Die Auswirkungen der Covid19-Krise auf Spaniens Arbeitsmarkt sind verheerend: fast 219.000 Menschen haben im Januar 2021 ihren Job verloren. Die Tourismusbranche, das Hotel- und Gaststättengewerbe, sowie der Dienstleistungssektor sind davon seit einem Jahr am stärksten betroffen. Die weltweiten Beschränkungen des Reiseverkehrs, sowie die Reisewarnungen mitten im Sommer waren für Spanien, zusätzlich zur Corona-Pandemie,  eine totale Katastrophe - die schlimmste seit dem Bürgerkrieg.


Bereits durch den Ausfall der Frühjahrssaison 2020 entstand für den spanischen Tourismussektor ein Verlust von mindestens 750.000 Arbeitsplätzen und ca 83 Milliarden Euro. Dabei hätte Spanien den Aufschwung in der Reisebranche nach dem härtesten Lockdown Europas dringend benötigt.

Viele Unternehmen, Restaurants, Lokale und Unterkünfte mußten schon endgültig schließen. José Luis Zoreda, der Vizepräsident des spanischen Reiseverbands Exceltur, nannte es „den katastrophalsten Sommer seit 50 Jahren“. Das Ausbleiben des Tourismus führt zu großen Problemen: die Wirtschaft ist extrem eingebrochen und viele Existenzen der kleinen und mittelständischen, auf die Reisebranche aufgebauten, Unternehmen wurden vernichtet, mit fatalen Auswirkungen.


Derzeit fragen sich Unternehmer, wie es in der Wirtschaftskrise bei fehlender Unterstützung von der spanischen Regierung weitergehen soll und woher nach fast einem Jahr endlich wieder Einnahmen kommen sollen ? 


Auch Ferienhausvermieter trifft die Situation sehr hart, denn sie sind von den Einnahmen der Frühjahrs- und Sommersaison abhängig, um den Winter zu überstehen.


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EXISTENZANGST AUCH IN DER DEUTSCHEN TOURISMUSBRANCHE


Seit Oktober 2020 leidet auch die deutsche Tourismusbranche stark unter den Auswirkungen der neuen Einschränkungen im Inland. 


Kritik wegen der überzogenen Maßnahmen kommt vom Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen und dem stellvertretenden KBV-Vorsitzenden Dr. Stephan Hofmeister: "Wir glauben, dass etwas mehr Ruhe und Sachlichkeit und weniger Bedrohlichkeit helfen könnten, die nächsten eineinhalb Jahre auch noch zu überstehen", sagte Hofmeister.


Eric Schweitzer, Präsident vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), kritisiert "die unkoordinierten Regelungen", weil speziell die Betriebe in der Tourismuswirtschaft sichere Hygienekonzepte ausgearbeitet und sich unter erschwerten Bedingungen engagiert haben. Schweitzer warnt vor einer weiteren Pleitewelle: "Gerade auch im Gastgewerbe können weitere Ausfälle die Existenz von Unternehmen und Arbeitsplätzen gefährden. Nach dem bisher schon schwierigem Jahr sind die finanziellen Reserven in vielen Betrieben aufgebraucht ."

Die wirtschaftlichen Schäden sind sehr hoch und auch in Deutschland äußerst existenzbedrohend.



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Gemeldete Neuinfektionen in Deutschland

CORONA-VIRUS INFEKTIONSLÄNDER



FALSCHE SICHERHEIT IM HEIMATLAND


Die Reisewarnungen im Sommer 2020 hatten katastrophale Auswirkungen. Die meisten Urlauber trauten sich wegen den abschreckenden Medienberichten, den Verboten und vor lauter Angst nicht mehr aus dem eigenen Land, obwohl auch dort die Infektionszahlen rasant stiegen und laut RKI sogar min. 90% der Neuinfektionen aus Deutschland selbst stammten. Große Privatpartys und Familienfeiern, total überfüllte deutsche Parks, Badeseen und Ostseestrände trugen im Sommer zum verstärkten Infektionsgeschehen in Deutschland bei, während vor Reisen nach Katalonien/Spanien gewarnt wurde, obwohl dort schon länger wesentlich strengere Sicherheitsregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten.



Die Lage in DEUTSCHLAND


DIE IRRITIERENDE CORONA-STATISTIK


Die Sieben-Tage-Inzidenz, also wie viele Menschen in einer Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, scheint ein klarer Wert ohne Interpretationsspielraum zu sein, an dem man sichorientieren kann. Doch Experten sind sich mittlerweile einig, dass diese Inzidenz kaum dazu geeignet ist, um den tatsächlichen Verlauf der Pandemie einzuschätzen. Denn dazu müsste man auchwissen, warum sich die Menschen überhaupt testen lassen.

Das klingt kompliziert, aber eigentlich geht es nur um die Frage: Steigen mit der Zahl der Tests auch die nachgewiesenen Neuinfektionen, ohne dass sich tatsächlich mehr Menschen anstecken ? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn antwortete schon im August 2020 mit den Worten „teilweise ja“. Der entscheidende Punkt in seiner Antwort ist das Wort „teilweise“. Zur korrekten Interpretation der Neuinfektionszahlen ist nicht nur entscheidend, wie viele Menschen getestet wurden, sondern auch aus welchem Anlass. Denn ändert sich der Anlass für Corona-Tests, lässt sich aus den Neuinfektionen nicht mehr unbedingt der wirkliche Verlauf der Pandemie ablesen.


HARTE KRITIK AM CORONA-LOCKDOWN


Virologen und Kassenärzte kritisieren die Beschlüsse der Regierung scharf.

"Eine pauschale Lockdown-Regelung ist weder zielführend noch umsetzbar", sagt Andreas Gassen, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Zusammen machten Gassen und die renommierten Virologen Prof. Hendrik Streeck und Prof. Jonas Schmidt-Chanasit klar, dass mit diesen Maßnahmen auf das falsche Pferd gesetzt wird: den kurzen Sprint.

"Wir sehen im Ausland, dass es ganz dramatisch nicht funktioniert", sagt Gassen. Die Frage sei: "Wie oft wollen wir diesen Lockdown in der nächsten Zeit noch machen ?" 

Da das Virus Teil der Lebensrealität bleiben werde, "können wir wohl kaum alle 4 Wochen mal das ganze Land runterfahren. Wenn Sie das noch zweimal machen, brauchen Sie auch nichts mehr runterfahren, denn dann ist sowieso jede Gastronomie am Ende und die Hälfte der Industrie abgewrackt.“  Denn auch wenn der Impfstoff da sei, werde Deutschland noch Jahre mit dem Virus zu tun haben. (weiterlesen)


Kritik an Lockdowns und „mittelalterlicher Methodik“ gegen Corona-Pandemie


Der Wirtschaftsforscher und Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Prof. Gabriel Felbermayr, kritisiert die Teststrategie in der Corona-Pandemie: 
 "Was mich persönlich sehr irritiert, ist, dass beim Bekämpfen der Pandemie nicht auf Faktenbasis operiert wird", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Es sei immer noch unklar, wo sich die Menschen wirklich anstecken. "Und darum sind wir jetzt wieder in einem sehr pauschalen Lockdown - ganz ähnlich wie in der 1. Welle." Das sei nur im Frühjahr verständlich gewesen, weil seit 100 Jahren keine Pandemie gegeben habe. Felbermayr spricht von Staatsversagen in vielen Bereichen: "Wir haben aus der 1. Welle scheinbar nicht viel gelernt und reagieren in der 2. Welle mit derselben mittelalterlichen Methodik." Da sich die internationalen Maßnahmen stark gleichen, lässt sich seine Aussage nicht nur auf die Situation in Deutschland anwenden. Die Corona-Krise hat jetzt schon sehr gravierende, wirtschaftliche Konsequenzen und wird das Verhalten der Menschen dauerhaft verändern.

Einreisebeschränkungen 2021 in Deutschland


Für mehr als 20 europäische Länder mit hohen Corona-Infektionszahlen gelten seit Ende Januar 2021 strengere Regeln bei der Einreise nach Deutschland, das übrigens selbst als Risikogebiet gilt. Wer aus Hochrisikogebieten nach Deutschland einreisen will, muss an der Grenze einen negativen Corona-Test (PCR-Test) vorweisen können. Bisher wurde bei der Einreise von der Bundesregierung nur zwischen „normalen“ Risikogebieten und Gebieten mit besonders ansteckenden Virusvarianten unterschieden. Ab sofort wird in 3 Kategorien unterteilt, mit unterschiedlichen Test- und Quarantäneregeln: 

- "Normale" Risikogebiete (Inzidenz über 50 pro 100.000), 

- Hochinzidenzgebiete (Inzidenz über 200) und 

- Virusvarianten-Gebiete (Länder, in denen hochansteckende Virusmutanten aufgetreten sind).



Keine gratis Tests mehr für Reiserückkehrer 


Ab dem 16.12. sind Corona-Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten mit hohen Infektionszahlen nicht mehr kostenlos. Wer eine "vermeidbare Reise" in Risikogebiete im Ausland macht, bekommt für die Zeit der Quarantäne keine Verdienstausfallentschädigung mehr. Ausgenommen sind "außergewöhnliche Umstände", etwa die Geburt eigener Kinder oder der Tod naher Angehöriger. 


Bei der Rückkehr nach Deutschland gelten je nach Bundesland weiterhin unterschiedliche Einreiseregeln und bei der Rückreise ist ein digitales Einreiseformular* auszufüllen, das an die zuständige Gesundheitsbehörde weitergeleitet wird.

Reisende, die sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem anderem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen spätestens 48 Stunden nach ihrer Einreise den zuständigen Behörden auf Aufforderung ein negatives Testergebnis vorlegen. Der Corona-Testnachweis darf frühestens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen werden. Dies gilt für Risikogebiete, Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebiete. Die aktuellen Listen zu diesen Gebieten finden Sie beim Robert Koch-Institut. Alle Infos zu den aktuellen Corona-Regeln in den einzelnen Bundesländern finden Sie auf einer Seite der Bundesregierung hier.

Quarantänepflicht nach der Rückreise

Grundsätzlich gilt, dass sich alle Einreisende aus Risikogebieten direkt nach der Ankunft zuhause oder einem anderen Ort 10 Tage lang in häuslicher Quarantäne aufhalten müssen. In manchen Bundesländern kann diese Frist jedoch nach 5 Tagen durch ein weiteres, negatives Testergebnis beendet werden. In Nordrhein-Westfalen ermöglicht auch ein erster negativer Coronatest bei der Einreise, die Quarantänepflicht zu annullieren.

Akzeptiert werden bei der Einreise nach Deutschland derzeit folgende Tests: PCR-, LAMP- und TMA-Tests aus allen Staaten der EU sowie einigen weiteren Staaten. Außerdem Antigen-Schnelltests aus allen Ländern, wenn diese die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen.

Alle Informationen zu den aktuellen Einreise- und Quarantänebestimmungen in Deutschland und Europa stehen auf der Seite vom ADAC, vom Auswärtigen Amt und auch hier



FALSCHE BEFUNDE, VIEL ZU LANGSAME PCR-TESTS UND WARUM VIELE GRUNDLOS IN QUARANTÄNE MÜSSEN


Die Gründe, warum so viele Menschen grundlos in Quarantäne müssen und weshalb sogar ein positives PCR-Testergebnis nicht sicher bestätigt, dass die betroffene Person krank oder ansteckend ist... (weiterlesen)


Zuviel Angst & Hysterie - wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben


Nach Ansicht des Bonner Virologen Prof. Hendrik Streeck wurde es schon im Herbst 2020 verpasst, rechtzeitig und vorallem langfristige Pläne für die steigenden Infektionzahlen im Winter zu entwickeln. "Das Virus wird nicht verschwinden.“ Auch sei zuviel Angst vorhanden. Er betonte, dass die Zahl der Neuinfektionen allein kein Grund zur Sorge sei. „20.000 Neuinfektionen pro Tag, das klingt nach Apokalypse, aber das sollte uns keine Angst machen“, sagte der Virologe in der Sendung „ARD extra“. „Wir müssen anfangen, mit dem Virus zu leben und SARS-CoV2 in unseren Alltag zu integrieren“ und man müsse eine „achtsame Normalität“ finden, in der jeder Mensch im Falle eines schweren Verlaufs die bestmögliche Versorgung erhalte, so Streeck.

Auch der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, teilt diese Meinung: "Wir können nicht immer nur mit beiden Füßen auf der Bremse stehen, sondern müssen lernen mit der Pandemie umzugehen und für eine gewisse Zeit mit ihr zu leben."... (weiterlesen)



     

Anreisemöglichkeiten: Wie man Empuriabrava erreichen kann


 

Empúriabrava (Ampuriabrava) ist von Deutschland aus sehr günstig mit direkter und durchgehender Autobahnverbindung (z.B. von Köln/Düsseldorf/Frankfurt am Main/München: 1200km, Stuttgart: 1100km) in ca. 10-12 Stunden mit dem Auto zu erreichen, unabhängig von Flügen, Fähren oder Streiks.   

Vom Elsaß aus sind Sie z.B. in 9-13 Stunden in Empúriabrava, das nur ca. 45km hinter der französisch-spanischen Grenze zwischen Figueres und Roses liegt. Aus der Schweiz sind es von Basel und Zürich aus etwa 9 Fahrtstunden nach Empúriabrava.


 

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit mit dem Autoreisezug über Narbonne (Frankreich, ca. 130km) anzureisen oder mit dem Zug (oder auch per Hochgeschwindigkeitszug AVE ab Perpignan/Frankreich nach Figueres und Barcelona/Spanien, welcher seit 2013 auch an das TGV-Netz nach Paris und Genf angebunden ist) und  mit dem Bus weiter nach Empuriabrava. 

Eine andere Möglichkeit stellen die immer besser werdenden Flugverbindungen nach Barcelona El Prat (ca. 150 km), Girona/Costa Brava (ca. 65km), Perpignan (Frankreich, ca. 80km), usw. dar. Insbesondere das günstiger Low Cost Flugangsbot nach Girona verkürzt die Anreise und macht auch einen Kurztrip sehr interessant. Ab Sommer 2019 bietet der Flughafen Girona insgesamt 58 Flugverbindungen in zehn verschiedene Länder an. Durch z.B. Ryanair oder Vueling bestehen direkte Verbindungen zu vielen deutschen und europäischen Flughäfen/Destinationen.


Am Flughafen von Barcelona und auch Girona-Costa Brava stehen Ihnen verschiedene internationale oder lokale Mietwagenfirmen zur Auswahl, welche auch günstig über’s Internet im Voraus gebucht werden können. Tipps zum Mietwagenverleih in Spanien finden Sie auf dieser Internetseite.


Ansonsten können Sie auch selber einen Flughafentransfer z.B. ab Girona oder Barcelona El Prat nach Empuriabrava buchen, entweder per Taxi oder Shuttle-Service. Selbstverstándlich können Sie ab Flughafen Barcelona El Prat auch den Bus (Sarfa) nehmen und so Empuriabrava in ca. 3 Stunden erreichen. Auch hier können die Tickets online gekauft werden. Weitere Infos und Tipps zu den verschiedenen Anreisemöglichkeiten finden Sie hier.

 

Vom Mittelmeer her kann man per Motorboot oder Yacht direkt in die Marina von Empúriabrava einfahren.

 

Zusätzlich kann der Ort vom Luftweg her mit einem Privatflugzeug angeflogen werden, da Empúriabrava über einen eigenen Sportflughafen verfügt, der in Zukunft weiter ausgebaut werden soll.




Wichtige Informationen für Flugreisende:

Die spanische Regierung hat das Programm „Spain Travel Health“ (SpTH) eingeführt, in dessen Rahmen an den spanischen Flughäfen ab dem 1. Juli 2020 ein Protokoll zur Gesundheitskontrolle für alle Fluggäste etabliert wird, die aus anderen Ländern nach Spanien reisen, unabhängig von Nationalität, Alter oder sonstigen Faktoren.

Alle jene, die ab dem 1. Juli 2020 aus einem anderen Land nach Spanien fliegen, sind verpflichtet, das Formular zur Gesundheitskontrolle FCS (steht für „Formulario de Control Sanitario“) 48 Stunden vor der Abreise auszufüllen. Nach dem Ausfüllen erhält man einen QR-Code, der bei der Ankunft vorzuweisen ist. Jeder Reisende muss über einen eigenen, mit der Reise verbundenen QR-Code verfügen, da dieser persönlich und nicht übertragbar ist. Je nach Ab- und Ankunftsflughafen sollte Sie den QR-Code nicht nur digital (auf dem Handy) dabei haben, sondern sicherheitshalber auch in Form des ausgedruckten und ausgefüllten Formulars auf Papier.

Das Formular kann man über die Website www.spth.gob.es herunterladen, oder man nutzt die mobile App SpTH (auch über die Webseite erhältlich). Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Reisebüro, Reiseveranstalter und/oder der Fluggesellschaft über die weiteren, zu befolgenden Schritte.


Ryanair bleibt in Girona

Ab dem 6. Juli 2020 fliegt Ryanair wieder nach/ab Girona (Vilobí d’Onyar); dabei sind deutsche Städte wie Bremen, Frankfurt, Memmingen, Karlsruhe, Weeze (Düsseldorf), Hamburg und München.  

Nach den zahlreichen Streiks des Flugpersonals im Dezember 2019, um gegen die unerträglichen Arbeitsbedingungen und niedrigen Arbeitslöhne bei Ryanair zu protestieren, hat die irische Billigfluglinie nach langen Verhandlungen mitgeteilt, nun doch ihren Stützpunkt in Girona (Spanien) beizubehalten.

Noch im Juli/August 2019 begründete Ryanair die ursprünglichen Schließungsabsichten des Standorts Girona (laut Informationen der Zeitung "El Pais") mit den Folgen des Flugverbots für das Mittelstreckenflugzeug Boeing 737 Max, den erhöhten Arbeitskosten und Kerosinpreisen, die den Gewinn des Konzerns hatten erheblich sinken lassen. Die Low Cost Airline hatte mit den drohenden Entlassungen nicht nur ihren eigenen Angestellten, sondern auch der spanischen Region große Sorgen bereitet. Schließlich konnte doch eine Einigung erzielt werden, deren Forderungen sowohl der Flughafen-Betreiber AENA, als auch die Arbeitnehmer des irischen Billigfliegers akzeptierten.


Wir bemühen uns, auf dieser Website die aktuellsten Informationen zur Lage in Spanien zu veröffentlichen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt übernehmen wir keine Haftung für die Vollständig- oderRichtigkeit der Angaben.