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Moderne Ferienhäuser mit beheiztem Privatpool in Empuriabrava


Wie die aktuellen Zahlen und Häufungen der weltweiten Covid-19-Ausbrüche bestätigen, ist die Corona-Krise noch lange nicht überstanden.
Anscheinend kann das Coronavirus jederzeit neue Wege zurück in ungeschützte Bereiche finden, um sich rasch wieder auszubreiten. Es kennt keine Grenzen, ist aber, wie auch Virologen bestätigen, schon sehr viel ungefährlicher als am Anfang der Pandemie. Anstecken kann man sich jedoch überall - nicht nur im Ausland, sondern besonders auch zuhause im eigenen Land - wenn man sich nicht an die Sicherheitsregeln hält.

Die aktuelle Lage in Empuriabrava


Die Reisewarnung des deutschen Auswärtigen Amts rät von Reisen nach Spanien ab. Die katalanische Regionalregierung in Barcelona bedauert diese Entscheidung, denn Katalonien hat als verantwortungsbewusste Urlaubsregion alle international empfohlenen Maßnahmen zur regionalen Eindämmung des Covid-19-Virus befolgt, um die Sicherheit der Bevölkerung und Touristen zu gewährleisten, erklärte der Regionalpräsident Quim Torra. Auch der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez teilte in seinem Interview bei Radio Cadena Ser mit: „Es gebe keinen Grund für einen zweiten, landesweiten Notstand. Die derzeitige Lage sei mit derjenigen von März überhaupt nicht zu vergleichen“, sagte er im Radio-Interview. Diese Einschätzung wird auch von Experten geteilt.


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* REISEWARNUNG IST KEIN REISEVERBOT *


Das Auswärtige Amt teilt mit: Bei Reisewarnungen handelt es sich um einen Appell, aber nicht um ein Reiseverbot und Reisende entscheiden in jedem Fall in eigener Verantwortung, ob sie eine Reise antreten.“  Eine Reisewarnung ist also KEIN VERBOTB, sondern eine Empfehlung des Auswärtigen Amts mit abschreckender Wirkung und Urlauber können frei entscheiden, ob sie reisen möchten. Für Heimkehrer aus Risikogebieten gibt es ab Samstag (8.8.) zwei Möglichkeiten: Entweder sie lassen sich noch im Urlaubsland frühestens 48 Stunden vor der Abreise bzw. dem Abflug testen und legen bei Ihrer Rückkehr den Nachweis eines negativen Tests in deutscher oder englischer Sprache vor ODER sie lassen sich nach der Rückkehr in Deutschland testen, was bis zu 72 Stunden nach der Ankunft möglich ist. Nur für Reiserückkehrer aus Risikogebieten, die kein negatives Corona-Testergebnis vorlegen können oder sich nicht testen lassen wollen, besteht eine zweiwöchige Quarantänepflicht. Diese Regelung ist auf der Seite des deutschen Bundesgesundheitsministerium nachzulesen, siehe: bitte hier klicken.


WICHTIG: Es bleibt abzuwarten, ob der Beschluss vom 28.8. zur neuen Regelung tatsächlich ab dem 1. Oktober in Kraft treten wird. Wie auch das Bundesgesundheitsministerium mitteilt, soll die Testpflicht abgeschafft werden und durch eine 14tägige Quarantänepflicht für Einreisende aus Risikogebieten ersetzt werden, die jedoch durch die Vorlage eines negativen Covid19-Tests abgekürzt werden kann. Allerdings darf der Sars-CoV-2 / RT-PCR-Test erst frühestens 5 Tage nach der Einreise gemacht werden und soll für Einreisende aus Risikogebieten gratis bleiben, wie hier beschrieben wird.

Bis die neue Regelung in Kraft tritt, kann der vom RKI offiziell anerkannte Test auch 48 Stunden vor der Abreise bei einem deutschsprachigen Arzt in Empuriabrava gemacht werden, zum Preis von ca. 120-140 Euro. Die Angst vor einem positivem Testergebnis, das innerhalb von 48 Stunden mitgeteilt wird, ist zumeist unbegründet.


Es wird sich zeigen, ob die neue deutsche Regelung tatsächlich so schnell umgesetzt werden kann, weil aktuell z.B. bei Reisenden, die mit dem Auto aus Risikogebieten zurückkommen nur Stichproben an der Grenze gemacht werden und viele Teststationen entlang der Autobahn wieder geschlossen wurden. Laut Plan der EU-Gesundheitsminister (4.9.) soll die Quarantänepflicht zukünftig von 14 auf 10 Tage abgekürzt werden. Auch eine Reduzierung auf 5 Tage bei einen negativen Corona-Test wird aktuell geprüft und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat sich offen für den Vorschlag gezeigt, die Quarantänezeit bei Corona-Verdachtsfällen zu verkürzen. "Es würde das ganze System erleichtern", sagte er am Freitag (4.9.) in Düsseldorf. 

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* AUCH DIE EINSTUFUNG EINES LANDES ODER EINER REGION ALS RISIKOGEBIET IST KEIN REISEVERBOT *

Die Entscheidung, in das betroffene Land oder die Region einzureisen, bleibt dem Urlauber überlassen. Wer aus persönlichen Gründen nicht anreisen möchte, kann dies nicht als Grund für eine kostenfreie Stornierung geltend machen und muss die Kosten selber tragen. Die Möglichkeit der gratis Stornierung/Umbuchung besteht nur für Pauschalreisen oder Reiseveranstalter ! Deshalb können Urlauber oft auch ihre Reiserücktrittsversicherung nicht nutzen, denn Reisewarnungen sind laut Angaben des Bunds der Versicherten (BdV) nicht versichert.


Wichtig: Urlauber sollten sich daher unbedingt zuerst bei ihrer Reiseversicherung und dem zuständigen Gesundheitsamt über die geltenden Bestimmungen erkundigen, BEVOR sie buchen oder stornieren


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ZU TEURE, ZU LANGSAME PCR-TESTS UND WARUM SO VIELE MENSCHEN GRUNDLOS IN QUARANTÄNE MÜSSEN


Die Gründe, warum viele Menschen grundlos in Quarantäne müssen und weshalb sogar ein positiver PCR-Test nicht unbedingt belegt, dass die betroffene Person ansteckend ist, können Sie bei NTV im Artikel vom 31.8. nachlesen. Sogar ein positiver Befund sagt noch nichts darüber aus, ob der getestete Mensch krank ist, krank war oder sein wird ! Der dazugehörige Artikel in der „New York Times“ wurde übrigens sowohl vom anerkannten Experten und Virologen Henrik Streek als auch vom Gesundheitsexperten Karl Lauterbach öffentlich bei Twitter geteilt. 


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GILT MASKENPFLICHT IN EMPURIABRAVA ?


Die Maskenpflicht (Bedeckung von Mund- und Nase) gilt in Spanien für die Bevölkerung ab 6 Jahren weiterhin: auf öffentlichen Straßen, in öffentlichen Räumlichkeiten, im Personentransport und auch im Freien müssen Mund und Nase grundsätzlich bedeckt werden, wenn der Sicherheitsabstand von min. 1,5m zu nicht im eigenen Haushalt lebenden Personen eingehalten werden kann. Ausgenommen sind Personen mit Behinderungen oder Atemwegserkrankungen; nur beim Sport oder aus medizinischen Gründen und beim Essen darf der Mundschutz abgenommen werden. Des Weiteren gilt die Nasen-Mundschutz-Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Flug-, See- und Schienenverkehr, sowie im Privatwagen, sofern die Fahrzeuginsassen nicht in einem Haushalt zusammenleben. Bei Nichteinhaltung der Regeln ist eine Geldstrafe von 100 Euro fällig, wenn man keine Rücksicht auf seine Mitmenschen nimmt und sich nicht daran hält. Beamte des Ordnungsamts sind täglich unterwegs, um Bürger und Touristen über die Sicherheitsregeln zu informieren.  


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SICHERHEIT IN EMPURIABRAVA


In Empuriabrava wird sehr darauf geachtet, den Feriengästen ein sicheres, hygienisches und angenehmes Umfeld zu bieten, wie auch Bürgermeister Salvi Güell in seiner Ansprache an die Einwohner und Urlauber mitteilte. Die Stadt ist nicht überfüllt, die Sicherheitsmaßnahmen werden befolgt, der Mund-Nasen-Schutz wird nicht nur von Spaniern, sondern auch Touristen bereitwillig getragen und sogar die Parks, Strassen, Plätze und Strände werden regelmäßig von städtischen Beamten desinfiziert. Dank all dieser Sicherheitsmaßnahmen seit Anfang der Corona-Krise (März) gibt es keine bzw. nur sehr wenige Infektionen in der ganzen Region von Empuriabrava, Castelló d’Empúries, sowie Roses und deshalb kann man hier trotzallem einen sicheren, entspannten Urlaub verbringen. 


Wieviele Neuinfektionen gibt es in der Region von Figueres ?


Die strengeren Sicherheitsmaßnahmen gelten nicht in Empuriabrava, Castelló d’Empúries und Roses, sondern nur in Figueres und Vilafant.

Seit dem 1. Juli bis zum 7. September - also in den letzten 2 Monaten- wurden in der Region insgesamt 160 Fälle positiv auf das Covid19-Virus bei der regionalen Gesundheitszentrale „Fundació Salut Empordà (FSE)“ in Figueres, registriert. 



DIE KATASTROPHALSTE SOMMERSAISON IN SPANIEN SEIT 50 JAHREN

Die spanische Tourismusbranche bricht ein, dem

Land fehlen die Urlauber und ein Ende der Wirtschaftskrise ist nicht absehbar. Seit dem Quarantäne-Entschluss der britischen Regierung für Reiserückkehrer aus Spanien, zogen auch andere Regierungen nach. Die Warnungen mitten in der Urlaubssaison sind für Spanien - zusätzlich zur Corona-Pandemie- eine totale Katastrophe. Nachdem bereits die Frühjahrssaison komplett ausfiel, rechnet der spanische Touristiksektor mit einem Verlust von mindestens 750.000 Arbeitsplätzen und ca. 83 Milliarden Euro, wie die Zeitung „El Pais“ berichtete. Viele Unternehmen und 20% der Restaurants, Bars und Unterkünfte mußten z.B. in Katalonien schon schließen und werden nächstes Jahr nicht mehr öffnen. Auch José Luis Zoreda, der Vizepräsident des spanischen Reiseunternehmenverbands Exceltur, nannte es „den katastrophalsten Sommer seit 50 Jahren“.


Sogar in Deutschland hat die Corona-Krise ein enormes Loch in die Staatsfinanzen gerissen und Bund, Länder, Gemeinden, sowie Sozialversicherungen gaben im 1. Halbjahr 51,6 Milliarden mehr aus, als sie eingenommen haben, wie das Statistische Bundesamt am Dienstagabend (25.8.) bekannt gegeben hat



Gemeldete Neuinfektionen in Deutschland je 100.000 Einwohner im Zeitraum der letzten 7 Tage

Stand: 23.09.2020, 00:00 Uhr / Grafik: jpg. / Quelle: Robert-Koch-Institut
Stand: 23.09.2020, 00:00 Uhr / Grafik: jpg. / Quelle: Robert-Koch-Institut

CORONA-VIRUS INFEKTIONSLÄNDER


SOCIAL DISTANCING • URLAUB IM FERIENHAUS


Abstand – das sehen Ferienhausanbieter als großen Pluspunkt im Vergleich zu Hotels. „Bei keiner anderen Urlaubsform kann Social Distancing so gut gelebt werden wie in einem privaten Ferienhaus und die Gefahr der Ansteckung in einem Ferienhaus ist per se nicht höher als zuhause“, sagte Michelle Schwefel, die Geschäftsführerin des Ferienhausverbands DFV. 


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REISEWARNUNGEN - WIRKLICH MEHR SICHERHEIT ZUHAUSE ALS IM URLAUBSLAND ?


Seit Ende Juli haben mehrere EU-Länder Reisewarnungen gegen Katalonien/Spanien ausgesprochen, mit sehr fatalen Auswirkungen für das Land, das nach dem strengsten Lockdown Europas auf den dringend benötigten Aufschwung in der Tourismusbranche hoffte. Viele Unternehmen berichten seitdem von einer großen Stornierungswelle, die das Land noch härter trifft, als die Corona-Pandemie selbst. Die meisten Urlauber trauen sich wegen der abschreckenden Berichterstattung in den Medien nicht mehr aus dem eigenen Land, obschon hier die Corona-Neuinfektionen ebenfalls rasant ansteigen. Auch empfinden viele die Maskenpflicht, Sicherheitsregeln und Schließung der Nachtlokale in Katalonien als lästig.

Dabei kommen mindestens 90% der Neuinfektionen aus dem eigenen Inland und nicht aus den südlichen Urlaubsländern, was das RKI sogar bestätigt (siehe Tabelle oben). Die Berichte von großen Privatpartys und Familienfeiern, total überfüllten deutschen Parks, Freibädern, Badeseen und Ostseestränden -trotz steigenden Neuinfektionen- verdeutlichen das Infektionsrisiko im eigenen Land, derweil z.B. in Katalonien wesentlich strengere Sicherheitsregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten. 


Vergessen wird allzuoft, dass man sich überall anstecken kann - nicht nur im Urlaub, sondern genauso im eigenen Land, wenn man zu sorglos mit den Sicherheitsvorgaben umgeht und sich nicht daran hält.


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Deutsche Reisewarnung für rund 160 Länder endet am 30.9.2020


Die pauschale, deutsche Reisewarnung für fast alle ca. 160 Länder außerhalb der EU und des grenzkontrollfreien Schengen-Raums wird am 30. September enden. Vom 1. Oktober an soll es nach einem Beschluss des Bundeskabinetts dann auf die Lage in den einzelnen Staaten zugeschnittene Bewertungen geben, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch (9.9.) aus Regierungskreisen erfuhr. 


(Quelle: Handelsblatt, wiwo, ntv, strandampel uvm.)


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Die aktuelle Lage in DEUTSCHLAND


Die Zahl der Neuinfektionen steigt seit Ende August (29.8.) wieder sehr schnell.

Die Corona-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem: mehr als 30 Millionen Menschen haben sich mit dem neuen Sars-CoV-2-Virus infiziert, davon in Deutschland mindestens 278.070 (Stand: 24.9.). Die deutschen Gesundheitsämter und das RKI melden wieder rasant steigende Neuinfektionen: 2.507 am Samstag (26.9.) und 2.153 am Freitag (25.9.) im Vergleich zu 2.143 am Donnerstag (24.9.). Momentan gibt es fast 23.000 infizierte Personen in Deutschland. Die Zahl der erkannten Neuinfektionen ist auch davon abhängig, wieviele Menschen getestet werden. Die aktuell am stärksten betroffenen Bundesländer sind Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Berlin, Hessen und Niedersachsen. Diese Entwicklungen seien sehr beunruhigend, teilte Lothar Wieler, der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit. Die Schwelle von 1.000 neuen Corona-Fällen wurde zuletzt am 7. Mai überschritten. Der Höhepunkt der Neuansteckungen wurde Anfang April mit mehr als 6.000 erreicht.

Andererseits bauen die deutschen Krankenhäuser trotz steigender Infektionszahlen die Betten für am neuen Coronavirus erkrankten Patienten in den Intensivstationen ab. 

Laut Auswertung des RKI und des Deutschen Reiseverbands geht die Mehrheit der Infektionsfälle auch nicht auf Ansteckungen aus dem Ausland, sondern zu 70% auf Infektionen in Deutschland, also im Inland zurück. Die Neuinfektionen haben viel mit privaten Familienfeiern und Freizeitverhalten zu tun.“ teilte das RKI mit. Auch Virologen warnen vor zu großer Sorglosigkeit in Deutschland.

EU-Kommission fordert schnellere Corona-Testergebnisse in nur 24 Stunden


Aus Sicht der EU-Kommission sollten Corona-Tests von der 1. Anfrage bis zum Ergebnis nicht länger als 24 Stunden dauern, um die Kontakte schneller nachverfolgen zu können. Die Empfehlungenfüreine gemeinsame Teststrategie legte die Brüsseler Behörde den EU-Staaten am Freitag (18.9.) vor. Auch Deutschland müsste schneller arbeiten, denn nach Angaben der Kommission vergehen hier bis zu 36 Stunden zwischen Test und der Bekanntgabe des Ergebnisses, was zu lange dauert. Die Bevölkerung solle leichten Zugang zu Teststellen haben, betont die Kommission. Es müsse Priorität sein,alle Fälle vonCovid-19-änlichen Symptomen zu testen und es solle möglichst gleichzeitig auf das neue Coronavirus, die Grippe und andere Atemwegsinfekte untersucht werden.

Präsident der Bundesärztekammer fordert mehr Mut bei Entscheidungen


Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, plädiert für mehr Mut bei Entscheidungen. "Wir können nicht immer nur mit beiden Füßen auf der Bremse stehen, sondern müssen auch Erfahrungen sammeln und lernen mit der Pandemie umzugehen und für eine gewisse Zeit mit ihr zu leben" teilte Reinhardt der "Passauer Neue Presse" mit (18.9.). "Wir brauchen einfach einen pragmatischen und vorallem rationalen Umgang mit dieser Situation", sagte der Mediziner. Man werde nicht jede Infektion verhindern können, aber lernen, sich besser gegen das neue Virus zu schützen. Einen weiteren Lockdown hält der Ärtzepräsident "aktuell für ausgeschlossen" und für "eine völlig überzogene Maßnahme" meinte Reinhardt.

Keine Grenzschließungen geplant


Trotz steigender Infektionszahlen im Inland und im benachbarten Ausland sollen die deutschen Grenzen offen bleiben. "Es sind nach wie vor keine Grenzschließungen geplant", sagte eine Sprecherin von Bundesinnenminister Horst Seehofer am Montag (21.9.) in Berlin.

Die steigenden Infektionen in ganz Europa haben Folgen: obwohl auch in Deutschland die Fallzahlen rasant steigen, hat die Bundesregierung am Mittwoch (23.9.) nun 14 von 27 der EU-Mitgliedsstaaten ganz oder teilweise zum Corona-Risikogebiet erklärt. 


Anreisemöglichkeiten: Wie man Empuriabrava erreichen kann


 

Empúriabrava (Ampuriabrava) ist von Deutschland aus sehr günstig mit direkter und durchgehender Autobahnverbindung (z.B. von Köln/Düsseldorf/Frankfurt am Main/München: 1200km, Stuttgart: 1100km) in ca. 10-12 Stunden mit dem Auto zu erreichen, unabhängig von Flügen, Fähren oder Streiks.   

Vom Elsaß aus sind Sie z.B. in 9-13 Stunden in Empúriabrava, das nur ca. 45km hinter der französisch-spanischen Grenze zwischen Figueres und Roses liegt. Aus der Schweiz sind es von Basel und Zürich aus etwa 9 Fahrtstunden nach Empúriabrava.


 

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit mit dem Autoreisezug über Narbonne (Frankreich, ca. 130km) anzureisen oder mit dem Zug (oder auch per Hochgeschwindigkeitszug AVE ab Perpignan/Frankreich nach Figueres und Barcelona/Spanien, welcher seit 2013 auch an das TGV-Netz nach Paris und Genf angebunden ist) und  mit dem Bus weiter nach Empuriabrava. 

Eine andere Möglichkeit stellen die immer besser werdenden Flugverbindungen nach Barcelona El Prat (ca. 150 km), Girona/Costa Brava (ca. 65km), Perpignan (Frankreich, ca. 80km), usw. dar. Insbesondere das günstiger Low Cost Flugangsbot nach Girona verkürzt die Anreise und macht auch einen Kurztrip sehr interessant. Ab Sommer 2019 bietet der Flughafen Girona insgesamt 58 Flugverbindungen in zehn verschiedene Länder an. Durch z.B. Ryanair oder Vueling bestehen direkte Verbindungen zu vielen deutschen und europäischen Flughäfen/Destinationen.


Am Flughafen von Barcelona und auch Girona-Costa Brava stehen Ihnen verschiedene internationale oder lokale Mietwagenfirmen zur Auswahl, welche auch günstig über’s Internet im Voraus gebucht werden können. Tipps zum Mietwagenverleih in Spanien finden Sie auf dieser Internetseite.


Ansonsten können Sie auch selber einen Flughafentransfer z.B. ab Girona oder Barcelona El Prat nach Empuriabrava buchen, entweder per Taxi oder Shuttle-Service. Selbstverstándlich können Sie ab Flughafen Barcelona El Prat auch den Bus (Sarfa) nehmen und so Empuriabrava in ca. 3 Stunden erreichen. Auch hier können die Tickets online gekauft werden. Weitere Infos und Tipps zu den verschiedenen Anreisemöglichkeiten finden Sie hier.

 

Vom Mittelmeer her kann man per Motorboot oder Yacht direkt in die Marina von Empúriabrava einfahren.

 

Zusätzlich kann der Ort vom Luftweg her mit einem Privatflugzeug angeflogen werden, da Empúriabrava über einen eigenen Sportflughafen verfügt, der in Zukunft weiter ausgebaut werden soll.




Wichtige Informationen für Flugreisende:

Die spanische Regierung hat das Programm „Spain Travel Health“ (SpTH) eingeführt, in dessen Rahmen an den spanischen Flughäfen ab dem 1. Juli 2020 ein Protokoll zur Gesundheitskontrolle für alle Fluggäste etabliert wird, die aus anderen Ländern nach Spanien reisen, unabhängig von Nationalität, Alter oder sonstigen Faktoren.

Alle jene, die ab dem 1. Juli 2020 aus einem anderen Land nach Spanien fliegen, sind verpflichtet, das Formular zur Gesundheitskontrolle FCS (steht für „Formulario de Control Sanitario“) 48 Stunden vor der Abreise auszufüllen. Nach dem Ausfüllen erhält man einen QR-Code, der bei der Ankunft vorzuweisen ist. Jeder Reisende muss über einen eigenen, mit der Reise verbundenen QR-Code verfügen, da dieser persönlich und nicht übertragbar ist. Je nach Ab- und Ankunftsflughafen sollte Sie den QR-Code nicht nur digital (auf dem Handy) dabei haben, sondern sicherheitshalber auch in Form des ausgedruckten und ausgefüllten Formulars auf Papier.

Das Formular kann man über die Website www.spth.gob.es herunterladen, oder man nutzt die mobile App SpTH (auch über die Webseite erhältlich). Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Reisebüro, Reiseveranstalter und/oder der Fluggesellschaft über die weiteren, zu befolgenden Schritte.


Ryanair bleibt 2020 doch in Girona

Ab dem 6. Juli 2020 fliegt Ryanair wieder nach/ab Girona (Vilobí d’Onyar); dabei sind deutsche Städte wie Bremen, Frankfurt, Memmingen, Karlsruhe, Weeze (Düsseldorf), Hamburg und München.  

Nach den zahlreichen Streiks des Flugpersonals im Dezember 2019, um gegen die unerträglichen Arbeitsbedingungen und niedrigen Arbeitslöhne bei Ryanair zu protestieren, hat die irische Billigfluglinie nach langen Verhandlungen mitgeteilt, nun doch ihren Stützpunkt in Girona (Spanien) beizubehalten.

Noch im Juli/August 2019 begründete Ryanair die ursprünglichen Schließungsabsichten des Standorts Girona (laut Informationen der Zeitung "El Pais") mit den Folgen des Flugverbots für das Mittelstreckenflugzeug Boeing 737 Max, den erhöhten Arbeitskosten und Kerosinpreisen, die den Gewinn des Konzerns hatten erheblich sinken lassen. Die Low Cost Airline hatte mit den drohenden Entlassungen nicht nur ihren eigenen Angestellten, sondern auch der spanischen Region große Sorgen bereitet. Schließlich konnte doch eine Einigung erzielt werden, deren Forderungen sowohl der Flughafen-Betreiber AENA, als auch die Arbeitnehmer des irischen Billigfliegers akzeptierten.