S O L E M P U R I A ☀️ 🌴

Ferienhäuser mit beheiztem Privatpool in Empuriabrava


Seit dem 7. Juni dürfen EU-Bürger ohne PCR-Test nach Spanien einreisen und es reicht ein negativer, max. 48 Stunden alter Antigen-Schnelltest aus. Covid-19-Genesene oder vollständig geimpfte EU-Bürger benötigen keine Tests mehr, müssen aber einen entsprechenden, schriftlichen Beleg mitführen. 
Wichtig: die 2. Impfung (mit einem von der EMA oder WHO zugelassenen Impfstoff) sollte vor mindestens 14 Tagen erfolgt sein und die Genesung von Covid-19 darf nicht länger als 180 Tage (6 Monate) zurückliegen.

Neu ist auch, dass ab dem 7. Juni in Spanien nicht nur PCR-Tests, LAMP- und TMA-Tests, sondern nun auch Antigen-Tests anerkannt werden.
Auf dem See- und Luftweg Einreisende müssen weiterhin vorher das Online-Formular zur Gesundheitskontrolle ausfüllen. 

Auch Frankreich erleichtert die Einreise

Ab 9. Juni müssen EU-Bürger und Bürger bestimmter Ausnahmeländer bei der Einreise nach Frankreich keinen negativen PCR-Test mehr mit sich führen, wie der Staatssekretär für Tourismus, Jean-Baptiste Lemoyne erklärte. Ungeimpfte benötigen dann nur noch einen negativen Corona-Schnelltest, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Bei vollständig Geimpften reicht der Impfnachweis aus.
Ab Anfang August 2021 wird allerdings der neu eingeführte Gesundheitspass zum Besuch von Restaurants und Bars erforderlich, also der Nachweis einer vollständigen Corona-Impfung, einer überstandenen Corona-Infektion oder eines negativen Corona-Tests .

ENDE VON ALARMZUSTAND UND EINREISEVERBOT


Seit dem 9. Mai wurden fast alle Einschränkungen in Spanien aufgehoben. Seit Anfang Juni sind bereits mehr als 10 Millionen Bürger vollständig geimpft und damit wurde der Impfplan der spanischen Regierung erreicht.
 
Nur die Maskenpflicht bleibt weiterhin teilweise bestehen. Alles Weitere zur Maskenpflicht in Spanien.


Die Aus- bzw. Rückreise nach Deutschland ist für deutsche Staatsangehörige und Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland jederzeit möglich (Luft- und Landweg). Wer aus Spanien nach Deutschland zurückkehrt, muss nicht mehr in Quarantäne, wenn er entweder vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet wurde. Auch die Registrierung über die elektronische Einreiseanmeldung in Deutschland bleibt Pflicht.  


Am 1. Juli 2021 wurden von Deutschland die pauschalen Reisewarnungen für mehr als 80 Corona-Risikogebiete weltweit aufgehoben. Seither teilt das Auswärtige Amt die Länder in 3 Kategorien: 


• Virusvariantengebiete

• Hochinzidenzgebiete

• einfache Risikogebiete.


Von der Einreise in Letztere wird abgeraten, aber es ist keine Reisewarnung und sogar eine Reisewarnung ist kein Reiseverbot, wie das Auswärtige Amt offiziell klarstellt.


Rückreisende aus Spanien und Frankreich müssen vor der Ankunft in Deutschland ein Einreiseformular ausfüllen und dieses mit sich führen. Informationen zu den Reisevorschriften der einzelnen Bundesländer erteilt das jeweilige Landesgesundheitsministerium in Deutschland. Weitere Infos auch hier: https://travelsafe.spain.info/de.


In Frankreich wird ab dem 9. Juni 2021 ein negativer Corona-Schnelltest verlangt.

Der Transit ist in Frankreich zu allen Tageszeiten problemlos möglich. Dabei sind die aktuellen Einreisebestimmungen nach Frankreich zu beachten. Alle Reisende ab 11 Jahre müssen vor der Einreise nach Frankreich (egal ob von Deutschland oder von Spanien aus) auch ein Gesundheitsformular ausfüllen. Die Hotels und Restaurants haben normal geöffnet, werden aber voraussichtlich ab dem 9. August 2021 die Vorlage eines negativen Covid19-Tests verlangen. Wer nach Spanien weiterfährt, benötigt an der französisch-spanischen Grenze einen gültigen, negativen PCR-Test oder Antigen-Schnelltest oder den Nachweis einer vollständigen Impfung bzw. Genesung, sowie seinen Personalausweis bzw. Reisepass


Bitte erkundigen Sie sich vor Ihrer Anreise telefonisch oder schriftlich direkt bei der zuständigen Behörde und/oder der Botschaft Ihres Bundeslandes über die aktuell gültigen Bestimmungen, da deren Internetseiten wegen den häufigen Änderungen nicht immer auf dem neuesten Stand sind.


Aktuelle Lage in Spanien

Die Einreise nach Katalonien ist über die Flughäfen Josep Tarradelles Barcelona El Prat, sowie Girona-CostaBrava und Reus möglich und auch die Einreise mit dem Auto und Zug ist erlaubt.

Das deutsche Auswärtige Amt besteht wieder auf einer Reisewarnung für Spanien, obwohl sich die Delta-Variante des Coronavirus aktuell über ganz Europa ausbreitet und auch in Deutschland die Zahlen wieder schnell steigen. 

Der 7-Tage-R-Wert von Katalonien ist auf 0,95 gesunken und liegt damit unter dem von Deutschland, der schon über 1,16 liegt und weiterhin steigt (Stand: 27.7.2021).

Die Reproduktionszahl R bezeichnet die Anzahl der Personen, die ein Covid-19-Infizierter im Durchschnitt angesteckt.


Weitere Informationen hierzu finden Sie hier untenstehend und bei der zuständigen Behörde oder der spanischen Botschaft Ihres Landes.


••••

SICHERHEITS-MASSNAHMEN UND AUFHEBUNG DER EINSCHRÄNKUNGEN IN KATALONIEN

Unterkünfte

Alle touristischen Unterkünfte haben die Erlaubnis zu öffnen. Das Spanische Institut für Qualität im Tourismus stellt den Unterkünften die notwendigen Protokolle zur Einhaltung der Gesundheitsmaßnahmen zur Verfügung.


Restaurants & Bars

Bars und Restaurants dürfen ab dem 3. Juni 2021 wieder bis 01:00 Uhr morgens öffnen, um Gäste zu bedienen. Die maximal zulässige Auslastung im Innenbereich liegt bei 30%, auf den Terrassen und im Außenbereich bei 100%. 

Gestattet sind Gruppen von bis zu 6 Personen pro Tisch (außer wenn alle Personen im gleichen Haushalt leben). Es gilt ein Sicherheitsabstand von 2 Metern zwischen den Tischen. Versammlungen und Treffen sind erlaubt, solange es nicht zu großen Ansammlungen kommt. Es wird jedoch empfohlen, private Treffen auf Personen zu reduzieren, die aus dem eigenen Haushalt bzw. der Familie stammen. Allgemein wird empfohlen, die max. Personenanzahl von 10 Personen nicht zu überschreiten.


Einzelhandel

Seit dem 3. Juni sind die Geschäfte und Einkaufszentren wieder von 6 Uhr morgens bis 22 Uhr abends geöffnet, auch am Wochenende, bei einer Kapazität von 70% (anstatt vorher 50%).


Besichtigung von Museen, Denkmälern und anderen Kultureinrichtungen und -veranstaltungen

Museen, Ausstellungsräume, Kinos, Theater und Konzertsäle dürfen mit einer max. Auslastung von 70% und max. 1000 Personen im Innen- und 3000 Personen im Außenbereich öffnen. Bildungsaktivitäten steigen von max. 6 Teilnehmern auf insgesamt 10 Teilnehmer.


Mobilität

Seit dem 26. April kann man sich wieder frei in ganz Katalonien bewegen. Am 9. Mai 2021 wurde auch die Ein- und Ausreisesperre für Touristen aufgehoben.

Ausgangssperre

Die nächtliche Ausgangssperre wurde am 9. Mai 2021 abgeschafft und bisher nicht wieder eingeführt (Stand: 27.7.2021).

Maskenpflicht
Die Maskenpflicht wurde am Samstag, den 26. Juni 2021 für folgende Situationen aufgehoben:

  • im Freien bei 1,5m Mindestabstand;
  • bei privaten Treffen zuhause, bei denen Abstand gehalten wird;
  • bei Veranstaltungen im Freien bei 1,5m Mindestabstand.

Masken bleiben weiterhin obligatorisch in:

  • geschlossenen Räumen von z.B. Gesundheitszentren, Schulen usw.;
  • geschlossenen, öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten wie z.B. Supermärkte, Apotheken usw.;
  • öffentliche und private Verkehrsmittel mit Personen, die keine Lebenspartner oder Familienmitglieder sind; 
  • große Stehveranstaltungen im Freien

Aktuelle Lage in Empuriabrava

In Empuriabrava und Umgebung sind seit Monaten nur wenige Fälle bekannt. 


Laut Veröffentlichung im BOE, dem öffentlichen spanischen Staatsblatt, gilt eine neue Regelung, die von allen Einreisenden ab 6 Jahren nach Spanien einen negativen PCR-Test oder einen anderen anerkannten Test verlangt, der bei der Einreise max. 72 Stunden alt sein darf. 


Auch Transitreisende in Frankreich sollten einen gültigen, negativen PCR-Test dabeihaben.

Das Formular zur Selbstauskunft wird bei Autoreisen dann nicht mehr benötigt, aber bei 

Flugreisen muss dieses Formular 48 Stunden vor Abflug ausgefüllt und mit dem dazugehörigen QR-Code vorgewiesen werden können, sowie ein gültiger PCR-Test mit negativem Ergebnis.


•••••

CORONA-VIRUS INFEKTIONSLÄNDER

Neuinfektionszahlen in der Woche vom 19.-25.7.2021
Neuinfektionszahlen in der Woche vom 19.-25.7.2021



URLAUB IM FERIENHAUS • SICHERES UND ANGENEHMES SOCIAL DISTANCING


Abstand – das sehen Ferienhausanbieter als großen Pluspunkt im Vergleich zu Hotels. „Bei keiner anderen Urlaubsform kann Social Distancing so gut gelebt werden wie in einem privaten Ferienhaus und die Gefahr der Ansteckung in einem Ferienhaus ist per se nicht höher als zuhause“, sagte Michelle Schwefel, die Geschäftsführerin des Ferienhausverbands DFV. Auch der renommierte Zukunftsforscher Horst Opaschowski ist der Ansicht, dass Ferienhausurlaub ein Höchstmaß an Freiheit und Flexibilität bietet, sowie Sauberkeit und Sicherheit.




2020: SCHLIMMSTE SAISON SEIT 50 JAHREN

Spanien ist wirtschaftlich eines der von der Pandemie am meisten betroffenen Länder Europas. Die Auswirkungen der Covid19-Krise auf Spaniens Arbeitsmarkt sind verheerend: fast 219.000 Menschen haben im Januar 2021 ihren Job verloren. Die Tourismusbranche, das Hotel- und Gaststättengewerbe, sowie der Dienstleistungssektor sind davon seit einem Jahr am stärksten betroffen. Die weltweiten Beschränkungen des Reiseverkehrs, sowie die Reisewarnungen mitten im Sommer waren für Spanien, zusätzlich zur Corona-Pandemie,  eine totale Katastrophe - die schlimmste seit dem Bürgerkrieg.


Bereits durch den Ausfall der Frühjahrssaison 2020 entstand für den spanischen Tourismussektor ein Verlust von mindestens 750.000 Arbeitsplätzen und ca 83 Milliarden Euro. Dabei hätte Spanien den Aufschwung in der Reisebranche nach dem härtesten Lockdown Europas dringend benötigt.

Viele Unternehmen, Restaurants, Lokale und Unterkünfte mußten endgültig schließen. José Luis Zoreda, der Vizepräsident des spanischen Reiseverbands Exceltur, nannte es „den katastrophalsten Sommer seit 50 Jahren“. Das Ausbleiben des Tourismus führte zu einem extremen Einbruch der Wirtschaft und viele Existenzen der kleinen und mittelständischen, auf die Reisebranche aufgebauten Unternehmen wurden vernichtet - mit fatalen Auswirkungen.


Auch Ferienhausvermieter trifft die Situation sehr hart, denn sie sind von den Einnahmen der Frühjahrs- und Sommersaison abhängig, um den Winter zu überstehen.


•••



EXISTENZANGST AUCH IN DER DEUTSCHEN TOURISMUSBRANCHE


Seit Oktober 2020 leidet auch die deutsche Tourismusbranche stark unter den Auswirkungen der Einschränkungen im eigenen Land. 


Eric Schweitzer, Präsident vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), kritisiert "die unkoordinierten Regelungen" und warnt vor einer weiteren Pleitewelle: "Gerade auch im Gastgewerbe ist die Existenz von Unternehmen und Arbeitsplätzen gefährdet. Nach dem bisher schon schwierigem Jahr sind die finanziellen Reserven in vielen Betrieben aufgebraucht ."



*****



Gemeldete Neuinfektionen in Deutschland (pro 100.000 Einwohnern in den letzten 7 Tagen)

Katalonien: Indizenzwert der letzten 7 Tage (22.-28.7.2021)
Katalonien: Indizenzwert der letzten 7 Tage (22.-28.7.2021)




Die Lage in DEUTSCHLAND


Deutschland: allgemeine Testpflicht für Reiserückkehrer ab dem 1. August 2021



Die EU-Staaten hatten sich vor der Sommerurlaubszeit auf eine Lockerung der Corona-Reisebeschränkungen geeinigt und die deutsche Bundesregierung hatte nach über einem Jahr am 1. Juli 2021 endlich die generelle Reisewarnung für Reisen in Risikogebiete aufgehoben: nur Regionen mit deutlich höheren Inzidenzzahlen wurden als Risikogebiet eingestuft, was zu weniger strengen Test- und Quarantäneauflagen für Reisende führte, zu mehr Reisefreiheit innerhalb der EU und dem Wegfall der Reisebeschränkungen für Geimpfte und Genesene. Gebiete wurden als „rotes“ Corona-Risikogebiet ausgewiesen, nur wenn sie in den 14 Tagen zuvor zwischen 200-500 neue Fälle pro 100.000 Einwohner gemeldet haben - oder zwischen 75-200 bei einem Anteil positiver Corona-Tests von über 4%. Entsprechend wurden auch die Grenzwerte für „orange“ Gebiete mit mäßiger und „grüne“ Gebiete mit geringer Ansteckungsgefahr angepasst. 

Dies wird sich aber jetzt - nur einen Monat später - schon wieder ändern: laut Gesetzesentwurf der deutschen Bundesregierung müssen ab dem 1. August 2021 nach Deutschland Einreisenden ab 12 Jahren einen negativen Testnachweis vorweisen oder über einen Genesenen- oder Impfnachweis verfügen, egal von wo und wie sie in Deutschland ankommen. Besonders bei der Einreise aus einem Gebiet mit besorgniserregenden Virusvarianten soll immer ein Testnachweis nötig sein, was stichprobenartig von den Behörden überprüft werden soll. Ein Nachweis für Genesung oder Impfung wird dann nicht megr ausreichen. Bei Flugreisen wird der negative Test auch weiterhin vor dem Abflug verlangt und ebenso bei grenzüberschreitendem Zugverkehr. 
Geplant sind in dem neuen Entwurf auch Änderungen bei der Einstufung von Regionen mit höherem Risiko. Künftig soll es statt 3 nur noch 2 Kategorien geben: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Die bisherige Stufe eines "einfachen" Risikogebiets soll entfallen.

DIE IRRITIERENDE CORONA-STATISTIK


Die 7-Tage-Inzidenz, also wie viele Menschen in einer Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, scheint ein klarer Wert ohne Interpretationsspielraum zu sein. Doch Experten sindsich mittlerweile einig, dass diese Inzidenz kaum dazu geeignet ist, um den tatsächlichen Verlauf der Pandemie  einzuschätzen. 

Ein Hauptkriterium wird künftig die Impfquote sein. 58,5% der Bürger haben die 1. Impfdosis erhalten und 42,6%  sind vollständig geimpft, was aber nicht bedeutet, dass sie das Virusnichtweitergeben oder doch daran erkranken können. Es wird davon ausgegangen, dass die Mehrheit der Infizierten nicht mehr schwer erkranken wird. Falls die Inzidenz weider steigt, aber die Zahlderhospitalisierten Erkrankten nicht im gleichen Maße, dann sieht der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, der 4. Corona-Welle „sehr gelassen“ entgegen.




Außenminister Maas in Madrid (5.7.2021): steigende Zahlen kein Grund zu Besorgnis


«Die Zahlen steigen zwar wieder, aber zunächst nicht besorgniserregend», sagte Heiko Maas am Montag (5.7.2021) nach seinem Gespräch mit der spanischen Außenministerin Arancha González Laya. Die Delta-Variante des CoronavirusinSpaniennoch nicht so weit verbreitet, wie z.B. im Nachbarland Portugal oder auch in Deutschland. 

"Es gibt keinerlei Hinweise auf Entwicklungen, die befürchten ließen, dass wir in absehbarer Zeit wieder Entscheidungen treffen müssten, die dazu führen, dass deutsche Touristen in Spanien keinen Urlaub mehr machen können", sagte Maas am Montag bei einem Besuch in der Hauptstadt Madrid. Es bestehe weiterhin Grund zur Vorsicht. Aber er gehe derzeit nicht davon aus, dass eine Wiedereinführung der Quarantänepflicht für rückkehrende Spanien-Urlauber kurz bevorstehe. „Wenn ich mir anschaue, wo wir vor ein paar Wochen gewesen sind, dann befinden wir uns nach wie vor in einer absolut positiven Entwicklung. Wir werden alles dafür tun - und auch die hiesigen Verantwortlichen- dass das so bleibt.“ meinte Maas. In der Regel werden Regionen mit einer Inzidenz über 50 als Risikogebiete eingestuft. Durch einen negativen Test, einen Impf- oder Genesenennachweis kann man sich allerdings als Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet von der Quarantäne befreien. Erst bei einer Einstufung als Hochinzidenzgebiet (ab Inzidenz von 200) oder als Virusvariantengebiet gibt es strengere Quarantäneregeln. 

Einreisebeschränkungen 2021 in Deutschland


Wer aus (Hoch)risikogebieten nach Deutschland einreisen will, muss an der Grenze einen negativen Corona-Test (PCR-Test) vorweisen können. Bisher wurde bei der Einreise von der Bundesregierung nur zwischen „normalen“ Risikogebieten und Gebieten mit besonders ansteckenden Virusvarianten unterschieden. Ab Anfang Juli wird in 3 Kategorien unterteilt, mit unterschiedlichen Test- und Quarantäneregeln: 

- "Normale" Risikogebiete (Inzidenz über 50 pro 100.000), 

- Hochinzidenzgebiete (Inzidenz über 200) und 

- Virusvarianten-Gebiete (Länder, in denen hochansteckende Virusmutanten aufgetreten sind).


Bei der Rückkehr nach Deutschland gelten je nach Bundesland weiterhin unterschiedliche Einreiseregeln und bei der Rückreise ist ein digitales Einreiseformular* auszufüllen, das an die zuständige Gesundheitsbehörde weitergeleitet wird.

Der Corona-Testnachweis darf frühestens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen werden. Dies gilt für Risikogebiete, Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebiete. Die aktuellen Listen zu diesen Gebieten finden Sie beim Robert Koch-Institut. Alle Infos zu den aktuellen Corona-Regeln in den einzelnen Bundesländern finden Sie auf einer Seite der Bundesregierung hier.

Akzeptiert werden bei der Einreise nach Deutschland derzeit folgende Tests: PCR-, LAMP- und TMA-Tests aus allen Staaten der EU sowie einigen weiteren Staaten. Außerdem Antigen-Schnelltests aus allen Ländern, wenn diese die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen.

Alle Informationen zu den aktuellen Einreise- und Quarantänebestimmungen in Deutschland und Europa stehen auf der Seite vom ADAC, vom Auswärtigen Amt und auch hier


Welche Tests sind ab dem 1. August 2021 erforderlich ?


Reiserückkehrer müssen einen max. 48  Stunden  alten negativen Antigen-Test oder einen max. 72  Stunden alten negativen PCR-Test vorlegen. Bei Rückkehrern aus sogenannten Virusvariantengebieten darf der Antigen-Test nur maximal 24 Stunden  alt  sein.


Zuviel Angst & Hysterie - wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben


Nach Ansicht des Bonner Virologen Prof. Hendrik Streeck wurde es schon im Herbst 2020 verpasst, rechtzeitig und vorallem langfristige Pläne für die steigenden Infektionzahlen im Winter zu entwickeln. "Das Virus wird nicht verschwinden.“ Auch sei zuviel Angst vorhanden. Er betonte, dass die Zahl der Neuinfektionen allein kein Grund zur Sorge sei. „20.000 Neuinfektionen pro Tag, das klingt nach Apokalypse, aber das sollte uns keine Angst machen“, sagte der Virologe in der Sendung „ARD extra“. „Wir müssen anfangen, mit dem Virus zu leben und SARS-CoV2 in unseren Alltag zu integrieren“ und man müsse eine „achtsame Normalität“ finden, in der jeder Mensch im Falle eines schweren Verlaufs die bestmögliche Versorgung erhalte, so Streeck.

Auch der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, teilt diese Meinung: "Wir können nicht immer nur mit beiden Füßen auf der Bremse stehen, sondern müssen lernen mit der Pandemie umzugehen und für eine gewisse Zeit mit ihr zu leben."... (weiterlesen)



     

Anreisemöglichkeiten: Wie man Empuriabrava erreichen kann


 

Empúriabrava (Ampuriabrava) ist von Deutschland aus sehr günstig mit direkter und durchgehender Autobahnverbindung (z.B. von Köln/Düsseldorf/Frankfurt am Main/München: 1200km, Stuttgart: 1100km) in ca. 10-12 Stunden mit dem Auto zu erreichen, unabhängig von Flügen, Fähren oder Streiks.   

Vom Elsaß aus sind Sie z.B. in 9-13 Stunden in Empúriabrava, das nur ca. 45km hinter der französisch-spanischen Grenze zwischen Figueres und Roses liegt. Aus der Schweiz sind es von Basel und Zürich aus etwa 9 Fahrtstunden nach Empúriabrava.


 

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit mit dem Autoreisezug über Narbonne (Frankreich, ca. 130km) anzureisen oder mit dem Zug (oder auch per Hochgeschwindigkeitszug AVE ab Perpignan/Frankreich nach Figueres und Barcelona/Spanien, welcher seit 2013 auch an das TGV-Netz nach Paris und Genf angebunden ist) und  mit dem Bus weiter nach Empuriabrava. 

Eine andere Möglichkeit stellen die immer besser werdenden Flugverbindungen nach Barcelona El Prat (ca. 150 km), Girona/Costa Brava (ca. 65km), Perpignan (Frankreich, ca. 80km), usw. dar. Insbesondere das günstiger Low Cost Flugangsbot nach Girona verkürzt die Anreise und macht auch einen Kurztrip sehr interessant. Ab Sommer 2019 bietet der Flughafen Girona insgesamt 58 Flugverbindungen in zehn verschiedene Länder an. Durch z.B. Ryanair oder Vueling bestehen direkte Verbindungen zu vielen deutschen und europäischen Flughäfen/Destinationen.


Am Flughafen von Barcelona und auch Girona-Costa Brava stehen Ihnen verschiedene internationale oder lokale Mietwagenfirmen zur Auswahl, welche auch günstig über’s Internet im Voraus gebucht werden können. Tipps zum Mietwagenverleih in Spanien finden Sie auf dieser Internetseite.


Ansonsten können Sie auch selber einen Flughafentransfer z.B. ab Girona oder Barcelona El Prat nach Empuriabrava buchen, entweder per Taxi oder Shuttle-Service. Selbstverstándlich können Sie ab Flughafen Barcelona El Prat auch den Bus (Sarfa) nehmen und so Empuriabrava in ca. 3 Stunden erreichen. Auch hier können die Tickets online gekauft werden. Weitere Infos und Tipps zu den verschiedenen Anreisemöglichkeiten finden Sie hier.

 

Vom Mittelmeer her kann man per Motorboot oder Yacht direkt in die Marina von Empúriabrava einfahren.

 

Zusätzlich kann der Ort vom Luftweg her mit einem Privatflugzeug angeflogen werden, da Empúriabrava über einen eigenen Sportflughafen verfügt, der in Zukunft weiter ausgebaut werden soll.




Wichtige Informationen für Flugreisende:

Die spanische Regierung hat das Programm „Spain Travel Health“ (SpTH) eingeführt, in dessen Rahmen an den spanischen Flughäfen ab dem 1. Juli 2020 ein Protokoll zur Gesundheitskontrolle für alle Fluggäste etabliert wird, die aus anderen Ländern nach Spanien reisen, unabhängig von Nationalität, Alter oder sonstigen Faktoren.

Alle jene, die ab dem 1. Juli 2020 aus einem anderen Land nach Spanien fliegen, sind verpflichtet, das Formular zur Gesundheitskontrolle FCS (steht für „Formulario de Control Sanitario“) 48 Stunden vor der Abreise auszufüllen. Nach dem Ausfüllen erhält man einen QR-Code, der bei der Ankunft vorzuweisen ist. Jeder Reisende muss über einen eigenen, mit der Reise verbundenen QR-Code verfügen, da dieser persönlich und nicht übertragbar ist. 

Das Formular kann man über die Website www.spth.gob.es herunterladen, oder man nutzt die mobile App SpTH (auch über die Webseite erhältlich). Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Reisebüro, Reiseveranstalter und/oder der Fluggesellschaft über die weiteren, zu befolgenden Schritte.


Ryanair bleibt in Girona

Ab dem 6. Juli 2020 fliegt Ryanair wieder nach/ab Girona (Vilobí d’Onyar); dabei sind deutsche Städte wie Bremen, Frankfurt, Memmingen, Karlsruhe, Weeze (Düsseldorf), Hamburg und München.  

Nach den zahlreichen Streiks des Flugpersonals im Dezember 2019, um gegen die unerträglichen Arbeitsbedingungen und niedrigen Arbeitslöhne bei Ryanair zu protestieren, hat die irische Billigfluglinie nach langen Verhandlungen mitgeteilt, nun doch ihren Stützpunkt in Girona (Spanien) beizubehalten.



Wichtig: Wir bemühen uns, auf dieser Website die neuesten Informationen zur aktuelle Lage zu veröffentlichen. Trotz größtmöglicher Sorgfalt übernehmen wir keine Gewähr und Haftung für die  Vollständig- oder Richtigkeit der Angaben.